Alle unsere Aktivitäten beruhen auf einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem VdRBW e.V. und dem Volksbund.
Unsere Kameraden beteiligen sich regelmäßig an den Aktivitäten des Volksbundes. In diesem Zusammenhang weisen wir hier auf die Aktion "Letzte Hoffnung" hin. Seit dem Ende des 2. Weltkrieges gelten bis heute viele Menschen als vermisst. Daher stellt der Volksbund alle Anfragen von Menschen online zur Verfügung, denen alle mit der Aufklärung von Kriegsschicksalen betrauten Stellen bisher nicht helfen konnten.
Diese Menschen hoffen nun, das einer der Leser etwas weiß oder jemanden kennt, der etwas wissen könnte...
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Aktivitäten bei der Kriegsgräberpflege
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Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden !
Unter diesem Motto des Volksbundes der Kriegsgräberfürsorge führten 8 Reservisten der VdRBw -Kreisgruppe Bonn/Rhein-Sieg unter Leitung des Wachtbergers Oberstleutnant d. R. Otmar Mengels einen 12-tägigen Arbeitseinsatz im äußersten Nord-Osten Polens durch.
In Wengorzewo, dem früheren ostpreußischen Angerburg, setzte das Arbeitskommando gemeinsam mit Kameraden der polnischen Streitkräfte und der Gemeinde einen deutsch-russischen Soldatenfriedhof instand. Der Friedhof auf der „Jägerhöhe“ liegt abgeschieden und idyllisch auf einer Anhöhe über dem Mauersee und gestattet dem Betrachter einen wunderschönen Ausblick über die masurische Seenplatte. Hier ruhen 344 deutsche und 244 russische Soldaten die in den Winterschlachten Masurens in den Jahren 1914 /1915 dem 1. Weltkrieg zum Opfer fielen.
Die Vorbereitungen dieser Aktion dauerten knapp 2 Jahre und erforderten eine enge Abstimmung zwischen dem Volksbund, der Bundeswehr, der Gemeinde Wegorzewo und den polnischen Streitkräften. Diese Mühen fanden nun nach Rückkehr der Reservisten ihr erfolgreiches Ende. Resümierend kommen die Kameraden einhellig zu dem Schluß, das die beschwerliche Reise von knapp 1380 km einfacher Wegstrecke – die Anfahrt dauerte immerhin 26 Stunden - und die tägliche Arbeitszeit von 9 Stunden, durch die herzliche und offene Aufnahme der Soldaten und die damit verbundenen sehr positiven Erfahrungen wett gemacht wurden.
Die Arbeit und das Auftreten der 8 deutschen Soldaten erzeugte in dem Ort ein erhebliches Echo , das von Erstaunen bis hin zu Beifallsbekundungen reichte. Ein bewegender Moment für den „Spieß“ des Arbeitskommandos Hauptfeldwebel d.R. Udo Lübeck war die Äußerung eines 80-jährigen Polen, das deutsche und polnische Soldaten die so gemeinsam im Angesicht des sinnlosen Kriegstodes gleichaltriger Kameraden arbeiten, sicherlich nie mehr aufeinander schießen werden.
In vielen Diskussionen zwischen den Reservisten und der Bevölkerung Wegorzewos wurden Krieg und Vertreibung thematisiert und immer wieder mit der selben Erkenntnis beendet: Der Krieg produziert ausschließlich Opfer – auf allen Seiten wird verloren und gestorben.
Das Resultat der Arbeit und der Arbeitseinsatz der Soldaten wurde von Vertretern der Gemeinde, des Volksbundes in Polen und des Landeskonservators der Wojwodschaft Masuren ausdrücklich gelobt und mit dem Wunsch nach einem baldigen Wiedersehen verbunden.
Für jeden der 8 Reservisten steht fest, dass man wiederkommt, entweder als Arbeitskommando oder aber „nur“ als Tourist . Die Erinnerungen und Erfahrungen aus diesem Einsatz sind für jeden der Beteiligten sehr intensiv und lassen für die gemeinsame deutsch-polnische Zukunft innerhalb Europas das Beste hoffen.
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Jägerhöhe mit Blick auf den Mauersee bei Angerburg, Polen
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Friedensarbeit im Nordosten Masurens
Wie bereits im vergangenen Jahr, traten 9 Reservisten der Kreisgruppe Bonn-Rhein-Sieg unter der Leitung des Wachtberger Oberstleutnants d. R. Otmar Mengels zum 2. mal die 1380 km lange Reise in den Nordosten Polens an. An ihrem Ziel Wegorzewo, dem früheren ostpreußischen Angerburg, kamen die Kameraden nach 26-stündiger Reise an.
Dies wurde erst nach einer einjährigen Vorbereitung möglich, bei der Stellen des Volksbundes der Kriegsgräberfürsorge, der Bundeswehr, der polnischen Streitkräfte, sowie der Gemeinde Angerburg beteiligt waren. Aufgrund der bereits im letzten Jahr in Wegorzewo geleisteten guten Arbeit, wurde der Plan der Bonner Reservisten, dies nun zu wiederholen insbesondere von der polnischen Seite begrüßt und gefördert.
So kamen die Kameraden in diesem Jahr als Bekannte zurück. Auf sie wartete als erstes eine Einladung der Gemeinde Wegorzewo, um als Ehrengäste beim diesjährigen Stadtfest für die gute Zusammenarbeit geehrt zu werden. Die Soldaten wurden von den Einwohnern der Gemeinde mit einem großen Hallo herzlich begrüßt. So war dann auch Zeit, viele der Bekanntschaften aus dem vergangenen Jahr wieder aufzufrischen und neue Freunde zu gewinnen.
Im Mittelpunkt des Einsatzes standen in diesem Jahr 2 deutsch-russische Friedhöfe aus dem 1. Weltkrieg. Der Friedhof „Jägerhöhe“, auf einer idyllischen Anhöhe über dem Mauersee gelegen, war den Soldaten aus dem letzten Jahr bereits bekannt. Hinzu kam ein kleinerer Friedhof in dem Ort Strengeln. Unterstützt wurden die Soldaten von Kameraden der 1. Masurischen Artilleriebrigade, die in Wegorzewo stationiert ist. So konnten mit vereinten Kräften die für diesen Arbeitseinsatz gesetzten Ziele alle erfüllt, und beide Friedhöfe in einen angemessenen Zustand versetzt werden.
Bei der Verabschiedung der Bonner Reservisten ließen es sich weder der Bürgermeister der Gemeinde, Hr. Piotrowski, noch der Kommandeur der 1. MBA Hr. Oberst Kochanowski nehmen, den Soldaten für ihre geleistete Arbeit zu danken und die Bedeutung dieser Arbeit für den Frieden hervorzuheben. Denn schließlich, so resümierte Hr. Pivowatczek von der Gemeindeverwaltung, geht es darum masurisches Erbe zu pflegen. Dabei tritt im heute vereinten Europa die Nationalität in den Hintergrund und es bleibt letztendlich der Name und damit die Erinnerung eines Masuren, der einem sinnlosen Kriegstod zum Opfer viel.
Um viele positive Erfahrungen reicher und die sanft-hügelige grüne Landschaft Masurens, sowie die erlebte Gastfreundschaft vor dem geistigen Auge, kehrten die Kameraden nach 12-tägigem Einsatz nun wohlbehalten zurück. Für jeden steht schon heute fest, dass man zurückkommt. Die hier gemachten Erfahrungen lassen für die deutsch-polnische Zukunft im vereinten Europa das Beste hoffen.
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Ehrentafel auf dem Soldatenfriedhof Jägerhöhe
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Wie in der Kreisgruppe Bonn/Rhein-Sieg bereits gute Tradition, wurde ein Arbeitseinsatz zur Pflege von Kriegsgräbern auf dem Bonner Nordfriedhof durchgeführt. Diese Aktion wird vom VBK31 und dem Standortältesten von Bonn unterstützt und gefördert.
Dieser Arbeitseinsatz ist bereits der 10. seit dem ersten Einsatz am Ehrenmal für die Kriegstoten der Gemeinde Wachtberg im Jahre 2001. Die Kameraden der Kreisgruppe waren im Rahmen dieser Einsätze sogar bereits 2 mal mit einem herausragenden Ergebnis im Nachbarland Polen eingesetzt.
In diesem Jahr fanden sich die Freiwilligen aller Dienststellen der Bundeswehr und dieReservisten zum 3. Mal auf dem Ehrenteil des Bonner Nordfriedhofes ein, um Pflege und Instandsetzungsarbeiten durchzuführen. In der Zeit vom 29.Mai bis zum 02.Juni arbeiteten die 30 Teilnehmer mit Energie und Tatkraft an den gesteckten Zielen. Die regnerische Witterung konnte die Kameraden nicht davon abhalten diese Ziele zu erreichen. So wurden zahlreiche Grabplatten gereinigt, ca. 90 Steinerne Grabkreuze neu im Boden befestigt. Das anstrengenste Stück war die Aushebung eines ca. 200 Meter langen Grabenstücks, so OTL d.R. Otmar Mengels, daß aber auch voller Elan zu Ende gebracht werden konnte.
Der Einsatz der Freiwilligen wurde von den Verantwortlichen ausdrücklich gewürdigt. Der Standortälteste von Bonn, Hr. Konteradmiral Chr. Diehl sprach den Teilnehmern seinen Dank und seine Anerkennung für die gezeigten Leistungen aus.
Für das kommende Jahr steht noch genug Arbeit an, so befindet sich das Ehrenmahl weiterhin in einem renovierungsbedürftigen Zustand.
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Schachten vun Fundamenten...
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